2015 – Dykes on Bikes

Am Freitag, den 26. Juni 2015 fand der Dyke* March Berlin, die Demo am Vorabend des Berliner CSD „für mehr lesbische Sichtbarkeit und Lebensqualität“ zum dritten Mal statt.

Los ging’s 19 Uhr am Deutschen Historischen Museum, vor dem Festungsgraben (Berlin Mitte). Vorbei am Roten Rathaus zogen rund 3.000 Dykes* and friends Richtung Kreuzberg bis zum Kottbusser Tor. Angeführt wurde die heitere Demo erstmals von 30 Dykes on Bikes.

Vor dem Dyke* March, ab 17 Uhr, bestand die Möglichkeit zur Sonderbegehung der Ausstellung „Homosexualität_en“ im DHM. Mit dem Dyke* March Flyer oder dem ausgedruckten Gutschein gab es ermäßigten Eintritt. Viele Demonstrantinnen* nutzten das Angebot und stürmten regelrecht das Museum.

Auch das Studio vom Maxi Gorki Theater warf sich in Schale und bekundete mit einem großen Banner seine Solidarität zum Dyke*March Berlin.

Gorki

Wie schon in den Jahren zuvor war der Dyke* March eine bunte Mischung von Lesben und Freundinnen und Freunden aller Überzeugungen, Orientierungen, Haarlängen, Altersgruppen, Nationalitäten und Befindlichkeiten.

Der Abschluss wurde wie üblich im Südblock am Kottbusser Tor gefeiert. Neu allerdings: Ab 22 Uhr wurde im Südblock live das Viertelfinale der Frauen-Fußball WM aus Montreal übertragen. Das zweite Spiel des Tages lief ab 1.30 Uhr auf Großleinwand.

Wie immer wurde auf große Trucks, Sponsoren und Firmenwerbung verzichtet. Denn wir sagen: Es geht um unsnicht um Firmenwerbung oder Parteienwahlkampf. Der Dyke* March bleibt eine klassische Laufdemo, gerne politisch, gerne mit inhaltlichen Transparenten!


Erstmals sollten Motorräder den Dyke* March anführen. Dazu lief im Vorfeld eine Wette zwischen L-MAG-Chefredakteurin und Verlegerin Manuela Kay und Verlegerin Gudrun Fertig. Der Wetteinsatz: Ein Auftritt im Anschluss an die Demo als Helene Fischer. Am Ende kamen jede Menge Dykes on Bikes zusammen. Beide Verlegerinnen nahmen den Wetteinsatz mit Humor und traten einfach gemeinsam und solidarisch vor dem begeisterten Publikum im Südblock auf.

Es bleibt das Motto: je mehr CSD und lesbische Sichtbarkeit, desto besser!

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